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In dem vorliegenden Artikel möchte ich das erste der sieben Argumente zur Virologie aus Sicht eines Mathematikers diskutieren, welche Herr Dr. Stefan Lanka im Rahmen seiner aufwendigen Literaturrecherche freigelegt und publiziert hat. In der einschlägigen Literatur fehlen die für das wissenschaftliche Arbeiten so wichtigen Kontrollexperimente. Diese Tatsache stellt nicht nur den Anspruch der Virologie auf Wissenschaftlichkeit, sondern auch den Nachweis krankheitserregender Viren infrage.

In diesem Artikel beschäftige ich mich mit der ersten Publikation des Masernprozesses von Enders & Peebles aus dem Jahre 1954.

Bis 1943 wurden zahlreiche Versuche unternommen, den Erreger der Masern in niederen Tieren, Küken Embryonen und Gewebekulturen zu vermehren. Enders & Peebles bezeichneten die Ergebnisse der verschiedenen Forscher von einander abweichend oder direkt widersprüchlich. Es zeichnete sich jedoch ab, dass Affen, insbesondere M. mulatta, mäßig empfänglich für die experimentelle Inokulation sind.