In diesem Artikel beschäftige ich mich mit der ersten Publikation des Masernprozesses von Enders & Peebles aus dem Jahre 1954.

Bis 1943 wurden zahlreiche Versuche unternommen, den Erreger der Masern in niederen Tieren, Küken Embryonen und Gewebekulturen zu vermehren. Enders & Peebles bezeichneten die Ergebnisse der verschiedenen Forscher von einander abweichend oder direkt widersprüchlich. Es zeichnete sich jedoch ab, dass Affen, insbesondere M. mulatta, mäßig empfänglich für die experimentelle Inokulation sind.

Am 24.11.2011 veröffentlichte Herr Dr. Stefan Lanka im Internet ein Preisausschreiben unter Bezugnahme auf das deutsche Infektionsschutzgesetz IfSG und löste damit den „Wetten, dass es kein Masern-Virus-gibt-Prozess“ aus. Er versprach demjenigen 100.000 EURO Preisgeld, der eine wissenschaftliche Publikation vorlegen kann, in der die Existenz des Masernvirus bewiesen und dessen genauer Durchmesser angeben wird.