Die Rote Karte für Corona heißt der neue Artikel von Dr. Stefan Lanka, welcher in WISSENSCHAFTPLUS magazin 1/2021 erschienen ist. Dieser handelt insbesondere vom Projekt „Wir bringen Licht ins Dunkel“, an welchem jeder zur Teilnahme eingeladen ist. Für weitere Informationen möchte ich gerne auf die entsprechende Webseite http://www.rotekartefürcorona.de/ verweisen.

In dem vorliegenden Artikel möchte ich das erste der sieben Argumente zur Virologie aus Sicht eines Mathematikers diskutieren, welche Herr Dr. Stefan Lanka im Rahmen seiner aufwendigen Literaturrecherche freigelegt und in [1] und [2] publiziert hat. Im Rahmen des Masernprozesses wurden bereits wichtige Kontrollexperimente publiziert, welche die wesentlichen Argumente der Virologie widerlegen [3], [4]. Nach [1] und [2] fehlen in der einschlägigen Literatur die für das wissenschaftliche Arbeiten so wichtigen Kontrollexperimente. Diese Tatsache stellt nicht nur den Anspruch der Virologie auf Wissenschaftlichkeit, sondern auch den Nachweis krankheitserregender Viren infrage. In nachfolgender Diskussion möchte ich das wichtige erste der sieben angegebenen Argumente der Virologie aus einer mathematischen Denksicht näher betrachten und der Frage nachgehen, ob dieses zum Nachweis eines möglichen Virus geeignet ist. Es wird sich insbesondere zeigen, dass indirekte Nachweismethoden in der Virologie äußert kritisch zu betrachten sind und wissenschaftlich nur bedingt beherrschbar erscheinen.

  1. Virologen deuten das Sterben von Zellen im Labor als viral bedingt. Sie übersehen aufgrund fehlender Kontrollversuche, dass sie die Zellen im Labor selbst und unbeabsichtigt, durch Verhungern und Vergiften töten. Dieser Fehldeutung liegt eine einzige Publikation von John Franklin Enders und einem Kollegen vom 1.6.1954 zugrunde. Über diese Publikation wurde im Masern-Virus-Prozess höchstrichterlich entschieden, dass darin keine Beweise für ein Virus enthalten sind. Diese Publikation wurde zur exklusiven Grundlage nicht nur der Masern-Virologie, sondern der gesamten Virologie seit 1954 und der Corona-Hysterie.
  2. Virologen setzen gedanklich kürzeste Stückchen an sog. Erbinformationen absterbender Zellen gedanklich/rechnerisch zu einem sehr langen Erbgutstrang zusammen, den sie als den Erbgutstrang eines Virus ausgeben. Dieser gedanklich/rechnerische Vorgang wird als Alignment bezeichnet. Dabei haben sie die Kontrollversuche nicht getätigt, den Versuch, auch aus kurzen Stückchen sog. Erbinformation nicht-infizierter Quellen, den erwünschten Erbgutstrang gedanklich/rechnerisch zu konstruieren.
  3. Virologen benötigen für das Alignment eines Virus immer einen vorgegebenen Erbgutstrang eines Virus. Sie benutzen aber hierzu immer einen auch nur gedanklich/rechnerisch erzeugten Erbgutstrang und niemals einen echten, einen in der Realität gefundenen. Sie tätigen dabei niemals die Kontrollversuche, ob aus dem vorhandenen Datensatz sog. Erbinformationen auch „virale“ Erbsubstanzstränge ganz anderer Viren konstruiert werden könnten oder nicht.
  4. Virologen haben „Viren“ niemals in Menschen, Tieren, Pflanzen und deren Flüssigkeiten gesehen oder daraus isoliert. Sie haben das nur scheinbar, indirekt und immer nur mittels ganz spezieller und künstlicher Zellsysteme im Labor getan. Sie haben niemals die Kontrollversuche erwähnt oder dokumentiert, ob ihnen die Darstellung und die Isolation von Viren auch in und aus Menschen, Tieren, Pflanzen oder deren Flüssigkeiten gelungen ist.
  5. Virologen haben diejenigen vermeintlichen Viren, die sie mittels elektronenmikroskopischer Aufnahmen fotografieren, niemals isoliert, biochemisch charakterisiert oder daraus ihre vermeintliche Erbsubstanz gewonnen. Sie haben niemals Kontrollexperimente getätigt oder veröffentlicht, ob nach der Isolation dieser Strukturen auch tatsächlich „virale“ Eiweiße (der Hülle des Virus) und vor allem der virale Erbgutstrang nachgewiesen werden konnte, der ja das zentrale Bestandteil und Charakteristikum eines Virus darstellen soll.
  6. Virologen geben typische Artefakte sterbender Gewebe/Zellen und typische Strukturen, die beim Verwirbeln zelleigener Bestandteile wie Eiweiße, Fette und den verwendeten Lösungsmitteln entstehen, als Viren oder als virale Bestandteile aus. Auch hier fehlen die Kontrollversuche mit nicht infizierten, aber ebenso behandelten Zellen/Geweben.
  7. Die sog. Übertragungsversuche, die Virologen tätigen, um die Übertragbarkeit und Krankheitserregung der vermuteten Viren zu beweisen, widerlegen die gesamte Virologie. Es sind ganz offensichtlich die Versuche selbst, die die Symptome auslösen, die im Tierversuch als Beweis für die Existenz und die Wirkung der vermuteten Viren ausgegeben werden. Auch hier fehlen jegliche Kontrollversuche, bei denen exakt das Gleiche gemacht wird, bloß mit nicht-infizierten oder sterilisierten Materialien.

Das erste der sieben Argumente aus Sicht der mathematischen Logik

Für ein besseres Verständnis der Betrachtung möchte ich auf die Artikel Ein Ausflug in die mathematische Logik“ und „Vermehrung in Gewebekulturen von zytopathogenen Erregern aus Patienten mit Masern“ aufmerksam machen. Der erste Artikel gibt eine grundlegende Einführung in die Aussagenlogik, während der zweite Artikel grundlegende Begriffe wie z. B. den der Zellkultur behandelt.

Betrachten wir nun das erste Argument in einem formaleren Rahmen, wie es für die Mathematik üblich ist. Dabei wird darauf geachtet, dass die formulierten Aussagen den Regeln des logischen Schließens zugänglich sind. Mathematiker formulieren Aussagen daher in Form von Sätzen. Dabei werden alle Voraussetzungen und Aussagen klar benannt. Formulieren wir also das erste Argument der Virologie in der Form eines mathematischen Satzes, wobei wir unter dem Begriff Inokulum infektiöses Material verstehen, welches oft aus Probanden gewonnen wird.

Satz. Es seien eine Zellkultur Z und ein Inokulum I gegeben. Wenn sich in der Zellkultur Z nach Beimpfung mit dem Inokulum I der zytopathische Effekt, also das Sterben der Zellen einstellt, dann ist ein Virus V in der beimpften Zellkultur vorhanden.

In der vorliegenden Formulierung haben wir unter gewissen Prämissen die Existenz eines oder mehrerer Viren in der beimpften Zellkultur behauptet. Dies erscheint vernünftig, da schon aus logischen Gründen alleine bei Eintritt des zytopathischen Effekts nicht geschlussfolgert werden kann, dass zwingend nur ein Virus in der beimpften Zellkultur vorhanden ist. Dieser Umstand wird jedoch in den Publikationen der Virologen nicht kommentiert und es ist immer nur von einem speziellen Virus die Rede. Weiter stellt sich sofort die Frage, wieso nur ein Virus das Zellsterben auslösen können sollte? Warum sollten nicht bereits die Laborbedingungen, nicht virale Erreger oder andere Gründe für den zytopathischen Effekt verantwortlich zeichnen? Immerhin werden die Zellkulturen mit diversen Ingredienzen, beispielsweise Antibiotikum, versetzt, die giftig und nährstoffentziehend wirken können [1], [2]. Weiter ist hinlänglich bekannt, dass es antibiotikaresistente Mikroorganismen gibt, die möglicherweise in der Zellkultur verbleiben und das Zellsterben auslösen. Damit offenbaren sich grundsätzliche Probleme mit „indirekten Nachweisverfahren“ dieser Art in der Virologie, die kaum beherrschbar erscheinen.

Aber lassen wir uns nicht entmutigen und formulieren nach diesen Bemerkungen den Beginn eines direkten Beweises.

Es seien Z eine Zellkultur und I ein Inokulum. Weiter zeige sich nach der Beimpfung von Z mit I der zytopathische Effekt. Es zeige sich also das für die Virologie „typische“ Sterben von Zellen in der Zellkultur nach erfolgter Beimpfung mit möglicherweise infektiösem Material. Dann müssen wir zeigen, dass ein oder mehrere Viren in der beimpften Zellkultur vorhanden sind. Nur wie können wir unter den vorliegenden Voraussetzungen dieses bewerkstelligen?

Hier wird deutlich, dass wir zum erfolgreichen Abschluss des begonnenen Beweises ein (direktes) Nachweisverfahren für die Anwesenheit eines Virus benötigen. Hierbei kann der direkte Nachweis aus elementarlogischen Gründen nur durch die Isolation des vermeintlichen Virus durch Trennung von allem Fremden und dessen anschließende biochemische Charakterisierung erfolgen. Ein derartiger Nachweis ist bisher noch bei keinem vermeintlichen Virus jemals erbracht worden (5. Argument). Im Falle von SARS-CoV-2 sind die logischen, vernünftigen und wissenschaftlichen Konsequenzen aus dieser Tatsache [7]:

  1. die Struktur und Zusammensetzung von etwas, dessen Existenz nicht bewiesen ist, nicht bekannt sein kann, einschließlich des Vorhandenseins, der Struktur und der Funktion eines hypothetischen Spikes oder anderer Proteine;
  2. die genetische Sequenz von etwas, das nie gefunden wurde, kann nicht bekannt sein;
  3. „Varianten“ von etwas, dessen Existenz nicht bewiesen ist, können nicht bekannt sein;
  4. es ist unmöglich, nachzuweisen, dass SARS-CoV-2 eine Krankheit namens Covid-19 verursacht.

Doch wenn wir aus logischen Gründen mindestens einmal einen behaupteten Virus direkt, durch Isolation im Sinne des Wortes nachweisen müssen, verliert der obige Satz, also das von den Virologen postulierte und niemals validierte indirekte Nachweisverfahren gewichtig an Relevanz. Denn warum sollte man die Existenz ein Virus indirekt über die Beobachtung des zytopathischen Effekts nachweisen wollen, wenn es auch direkt möglich ist. Ein solches Vorgehen wäre nur aus Kostengründen aller Art begründbar. Daher werden natürlich auch direkte Beweise von Mathematikern mehr geschätzt, als indirekte Beweise. Direkte Beweise offenbaren nämlich warum eine behauptete Aussage Gültigkeit besitzt.

Versuchen wir dennoch einen indirekten Beweis und sehen, wohin uns dieser Ansatz führt. Das heißt wir gehen davon aus, dass sich in der Zellkultur Z nach Beimpfung mit dem Inokulum I der zytopathische Effekt einstellt, aber kein Virus vorhanden ist. Zum Beweis des Satzes müssen wir nun einen Widerspruch herleiten. Dies erscheint jedoch nahezu unmöglich. Wo sollte dieser Widerspruch herkommen. Das Zellsterben könnte ja durch etwas Drittes verursacht worden sein, nämlich beispielsweise durch Verhungern und Vergiften der Zellkultur [1], [2].

Vielmehr zeigt der indirekte Beweisansatz jedoch eine Möglichkeit zur Widerlegung des ersten und eines der wichtigsten Argumente der Virologie auf. Nämlich indem man zeigt, dass der zytopathische Effekt auch in einer Zellkultur eintritt, welche mit einem sterilen Inokulum beimpft wurde, welches keinen Virus enthält.

Dies wurde im Rahmen des Masernprozesses durchgeführt und dokumentiert. Details hierzu können dem Artikel „Den Experimenten von Enders auf der Spur – zytopathischer Effekt in Affennierenzellen ist nicht masernvirusspezifisch“ [3] entnommen werden.

Auch in der Publikation von Bech & v. Magnus „Studies on measles virus in monkey kidney tissue cultures“ [6] wurde ähnliches beobachtet. Hier heißt es

As described by Enders & Peebles (6), and later by Rustigian et al. ( 13) and by Cohen et al. (3) cytopathic changes similar to those caused by measles virus may be observered also in uninoculated cultures of monkey kidney tissue (Figs. 4-5). These changes are probably caused by virus-like agents, so called „foamy agents“, ·which seem to be frequcntly present in kidney cells from apparently healthy monkeys.

Der zytopathische Effekt ist daher nicht spezifisch für Viren und ist damit nicht hinreichend für den Nachweis eines (krankmachenden) Virus.


[1]        Lanka, Stefan. „Die ROTE KARTE für CORONA“. In: WISSENSCHAFFTPLUS – Das Magazin 1/2021, S. 6 – 15.

[2]        Wir bringen Licht ins Dunkel. https://gelbekartefuercorona.de/. url: https://rotekartefuercorona.de/documents/drei-rote-karten-f%C3%BCr-corona-v0.2-2021.pdf.

[3]        Lanka, Stefan. „Den Experimenten von Enders auf der Spur – zytopathischer Effekt in Affennierenzellen ist nicht masern virusspezifisch“. In: WISSENSCHAFFTPLUS – Das Magazin 4/2017, S. 13 – 17.

[4]        Lanka, Stefan. „Stellungnahme zur Nukleinsäuresequenz des „Masernvirus““. In: WISSENSCHAFFTPLUS – Das Magazin 2/2017, S. 21 – 23.

[5]        Enders, J.F. & Peebles, T.C. (1954) Propagation in tissue cultures of cytopathogenic agents from patients with measles. Proceedings of the Society for Experimental Biology and Medicine, 86 (2): 277–286.

[6]        Bech, V. & von Magnus, P (1958) Studies on measles virus in monkey kidney tissue cultures. Acta Pathologica Microbiologica Scandinavica 42 (1): 75–85

[7]        Kaufman, Andrew et al. Erklärung zur Virusisolation (SOVI). Apr. 2021. URL: https://andrewkaufmanmd.com/sovi-deutsch/.